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„FELSstück“ - Theaterstück auf einem Fels

Ein KULTURZONE-Projekt



Mit dem Schreibwettbewerb 2008 wurde dazu aufgerufen das überzeugendste Theaterstück auf einem Felsstück zu schreiben.
Das Stück soll im Sommer 2009 uraufgeführt werden. An dieser Stelle wollen wir allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihre Beiträge danken.


42 Beiträge sind bis zum 15.08.2008 (Poststempel) im KULTURZONE-Büro eingegangen. Die Texte sind der dreiköpfigen Jury Ende August zur Auswahl übergeben worden.

Thomas J. Hauck (Kinderbuchautor),
Peter Heinze (Ästhet),
Stefan Krüger (Theaterwissenschaftler)

waren für unseren diesjährigen Schreibwettbewerb die Jury. Die Aufgabenstellung für die drei war es, aus den eingegangenen Beiträgen die drei überzeugendsten Werke auszuwählen.

Für diese nicht einfache Arbeit vielen Dank an die Jury!

Die Gewinner wurden im Dezember 2008 informiert. Die prämierten Theaterstücke sollen nach der offiziellen Preisverleihung im Sommer 2009 uraufgeführt werden.

Die Gewinner sind:

Kategorie über 16:
Platz 1 - Fritz Ebert         Platz 2 - Karla Ernst       Platz 3 - Hans Buring



Zu den Gewinnern:


Platz 1




Fritz Ebert  

Erblickte 1936 in Ostpreußen das Licht dieser Welt.
Durch die Kriegswirren in Thüringen gelandet,
ging es später weiter nach Reutlingen.
Bis Mitte der 80er Dachdecker und geprüfter Blitzableitersetzer.
Heute genießt der „alte Fritz“ seinen Ruhestand und hält
den Bauch in die Sonne wo immer er kann und darf. Nebenher bringt er so manches zu Papier.

 



Platz 2


 

Karla Ernst

Kurzbiografie

Karla Ernst, geboren 1976 in Stralsund, lebt in Göttingen.
Nach dem Studium der Angewandten Theaterwissenschaften in Giessen arbeite sie als Regieassistentin am Staatstheater Hannover.
Seit 2003 freiberufliche Autorin und Regisseurin.

Ihre Theatertexte "ENDSPIEL AM DEUTSCHEN ECK", "ZUHAUSE IST ES AUCH SCHÖN" und "DIE SCHLECHTESTE SHOW DER WELT" wurden im Finale von Autorenwettbewerben szenisch präsentiert, das Jugendstück "ASSI" für den Baden-Württembergischen Jugendtheaterpreis 2006 und das Kinderstück "ABSTELLGLEIS" für den Berliner Kindertheaterpreis 2009 nominiert. 2006/2007 Teilnahme am Retzhofer Literaturpreis von uniT Graz mit "EISKALT", welches 2008 von der Jury des Berliner Stückemarkts in der Endrunde diskutiert und zur Aufführung empfohlen wird.

2007 Uraufführung "DIE SCHLECHTESTE SHOW DER WELT" am Saarländischen Staatstheater (Regie: Christoph Diem), weitere Inszenierungen am Deutschen Theater Göttingen (Regie: Antje Thoms), Theater Gegenstand Marburg (Regie: Peter Gerst) und auf den Festivals "At.tension#2" und "Theater für alle".




Platz 3


Foto: Martin Klindtworth

Hans Buring

Kurzbiografie

- geboren 1938 in Essen
- verheiratet mit einer Volksschullehrerin, 2 Kinder
- Studiendirektor i.R.
- Studium Deutsch und Erdkunde in Köln
- während des Studiums Bandleader einer Unterhaltungsband
- 35 Jahre Lehrer am Gymnasium
- ca. 25 Jahre zusätzlich Fachleiter für Deutsch am Essener Studienseminar
- 35 Jahre Arbeit mit dem Schülerkabarett „Die Kettwichte“ (s. Budzinski/Hip-pen, Metzlers Kabarett-Lexikon, S. 186), 24 Programme mit über 700 Vorstellungen in ganz Europa, darunter 10 Programme im „unterhaus“ in Mainz, halbstündiger Film über die Kettwichte im WDR
- Mitherausgeber der Richtlinien "Literaturkurse" (d.i. gestalterischer Umgang
mit Literatur) des Landes NRW für die gymnasiale Oberstufe
- Fachberater für die Literaturkurse bei der Regierung in Düsseldorf
- Dozent (für Theorie und Praxis des Kabaretts) an der PH Neuss und an der VHS Herne und VHS Kleve
- Dozent für Spielpädagogik (verschiedene Themen) auf zahlreichen Lehrerfortbildungen seitens der Landesregierung oder anderer Institutionen (wie GEE, Päd. Institut Villigst u.a.)
- bis 1999 Schuldienst, danach mehrere literarische Veröffentlichungen
- zahlreiche Kabarett-Soloauftritte mit eigenem Programm „Ich will mich ans Gewöhnen nicht gewöhnen“ in ganz Deutschland und in Portugal
- (selbstorganisierte) Lesereisen in ganz Deutschland mit dem Roman „Jacko, der Rabe“ (ca. 100 Auftritte in zwei Jahren) und – seit kurzem – mit dem Roman "Heiter. Roman eines Herzinfarktes"

Preise:

1988 Gladbecker Satirepreis (neben Volker Pispers)
1996 Melsunger Kabarettpreis (neben Diefes/Ehring vom Kom(m)ödchen)

2007 2. Platz beim KULTURZONE-Schreibwettbewerb

Kindermusicals
- „Ferdinand der Stier“ (nach Munro Leaf), 1998
- „Des Kaisers neue Kleider“ (nach H.C. Andersen) 1999
- „Die Maus in der Schule“ 2000
- „Wie man Bananen krümmt“ 2004
- (weitere noch unveröffentlicht)

Bücher
- „Die Kettwichte“ , Essen 1999 (Klartext-Verlag), 368 S. (vergriffen)
(eine große Monographie über das Essener Schülerkabarett und damit auch über 35 Jahre Kabarett in Deutschland)

- „Jacko, der Rabe“ , Frankfurt 2002 (Fouqué-Verlag) 7. Auflage 2007
- „Heiter. Roman eines Herzinfarktes“, Norderstedt 2003 (BoD-Verlag)
- „Die Lotterköppe“ , Jugendroman, edition nove, Neckenmarkt (A), 07

außerdem mehrere Kabarett-Szenen, -Lieder und -Texte und Gedichte in
verschiedenen Anthologien

- „Deutschland Geweih(t)“ – Kettwichte-Songs aus 30 Jahren, CD 1995
Eigenverlag

- „Höhenflüge“ – weitere Songs aus 30 Jahren Kettwichte, CD 1997
Eigenverlag

Beispiele für wissenschaftliche Arbeiten:

- „Wir schreiben und inszenieren kabarettistische Texte“ in „Schule in
Aktion“, Raabe-Verlag, August 1998

- „Ferdinand, der Stier“ – Ein Stück mit Musik – in Zs. „Grundschule Heft 9“,
September 1999 (Westermann)

- „Kabarett als Instrument der politischen Bildung“ in Glodeck/Haberecht/von Ungern-Sternberg „Politisches Kabarett und Satire“ , Wissenschaftlicher Verlag Berlin, 2007,
S. 125 - 134

 

Zur Preisverleihung vom 11. Juli 2009


(aus dem Uckermarkkurier vom 13.07.2009)

In der Nähe des kleinen Ortes Grenz befindet sich der so genannte Heilstein. Der Heilstein liegt etwa 15-20 min vom Dorf entfernt. (ca. 2,5 km) Ihm werden heilende Kräfte nachgesagt. Inmitten der Felder und Hügellandschaft liegt der Stein wie ein Fels in der Brandung. In einer kleinen abschüssigen Oase lädt der Stein zum Verweilen ein. – Grund genug hier den Literaturwettbewerb rund ums Thema „Felsstück“ sein Finale erleben zu lassen.

Im Rahmen des jährlichen Benefiz-Dorffests des Vereins KULTURZONE hat ein Theaterspaziergang stattgefunden. Trotz unsicherer Wetterlage trommelten die Randowtaler Theaterkids rund um den Dorfanger die Leute zusammen um sie zum Heilstein zu geleiten.
Am Heilstein angekommen improvisierte das Wetter als Erfrischung erst einmal eine Husche.

Die Naturbühne „Heilstein“ war für die Darsteller eine Herausforderung, da es vor Ort keine übliche Theaterinfrastruktur gibt (kein Licht, Ton etc.)
Als Sitzgelegenheiten für das Publikum gab es 35 Sitzkuben und die Wiese.

Als der Regenschauer endete konnte der Vorhang der als Nässeschutz fungierte sich für die Vorstellung öffnen. Sechs Stücke die es in die engste Auswahl der Jury geschafft haben wurden, von einer Verschnaufpause unterbrochen, szenisch aufgeführt.
Bevor die Preise übergeben wurden, hatte auch das Publikum die Chance seinen Favoriten mit dem Publikumspreis zu würdigen.

Der Weg zurück ins Dorf wurde durch vokalakrobatische Gesänge von Hochständen musikalisch untermalt.

„Solo für Jemand“ gespielt von Paul Wenning

                     
                    „HOCHZEIT oder DIE LIEBE ZUR KUNST“
                    gespielt von Mansur Ajang





„Sissi Voss“ gespielt von Rolf Weißgerber

die Stücke

Stück 1 : „Fortschritt/Fortschrott“ von Fritz Eber (Platz 1)
Stück 2 : „Solo für Jemand“ von Karla Ernst (Platz 2)
Stück 3 : „Sissi Voss“ von Hans Buring (Platz 3)
und die Stücke
Stück 4 : „Lore an der Autobahn“ von Stefan Müser (Publikumspreis)
Stück 5 : „Der Klon“ von Ilja Tschlaki (Sonderpreis der Jury)
Stück 6 : „HOCHZEIT oder DIE LIEBE ZUR KUNST“ von Barbara Kappen
Regie Mottel Schuscha (Sonderpreis der Jury)

Hoffentlich bald gibt es an dieser Stelle hier kürze Filmchen aus den Stücken zu sehen.


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